Der Sichtboden

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Im dritten Stock enden die Elevatoren und Holzröhren, die für den Auf- und Abtransport des Kornes und des Mehles gebraucht werden. Die Elevatoren wurden in den 50er Jahren vom letzten Müller, Werner Jahnke, eingebaut.


Seinen Namen hat der Boden von seiner Hauptfunktion: „Sichtern“ nennt der Müller die Mehlgewinnung, d. h., die Trennung des Mehls von den anderen Bestandteilen des Korns nach dem Mahlprozess.

Dazu verwendete der Müller einen Trommelsichter. In dieser, mit Holz verkleideten Maschine, befindet sich ein trommelförmiger Zylinder, der mit feiner Gaze bespannt ist und in dem sich stählerne Flügel mit recht hoher Geschwindigkeit drehen. Dabei wird das Mehl durch die Gaze gedrückt und fällt durch die „Mehlpfeifen“ in den Keller zur Absackstation. Außerdem beherbergt der Sichtboden noch eine Mischmaschine.

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Öffnungszeiten Mühle:

April bis Oktober

Montag Ruhetag

Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr


Wetterbedingte Schließungen bleiben vorbehalten. Nach telefonischer

Anmeldung sind auch individuelle

Absprachen und Führungen möglich.