Die Haube

Die in der Mühlenhaube etwas geneigt liegende Flügelwelle ruht mit ihrem vorderen Teil („Halslager“) auf einem so genannten Katzenstein. Früher wurde dieses Lager mit Rindertalg geschmiert, welcher durch die Reibungswärme sehr geschmeidig wurde und eine gute Schmierfähigkeit besaß. Seinen Namen soll der Katzenstein von dem, durch die Erwärmung des Lagers entstehenden, typischen Geruch erhalten haben.


Das mit der Flügelwelle fest verbundene Kammrad übertrug die Drehbewegung auf das Kronrad, welches am oberen Ende der senkrechten, bis in den Riemenboden reichenden Königswelle saß. Die Königswelle wurde um 1920 ausgebaut, als die Mühle auf elektrischen Betrieb umgestellt wurde. Seither werden die Maschinen durch Transmissionsriemen angetrieben.


In der Haube befindet sich auch der Bremsbalken. Durch ein Gaffelrad mit einem Kettentrieb wird dieser Stamm in Bewegung gesetzt. Er zieht ein Eisenband um das große Kammrad fest, bremst es so und hält es in Ruhestellung. Die 74 Zähne des großen Kammrades sind aus Weißbuchenholz gefertigt und auf der Rückseite verkeilt.

 

Interessantes zur Mühle

Öffnungszeiten Mühle:

April bis Oktober

Montag Ruhetag

Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr


Wetterbedingte Schließungen bleiben vorbehalten. Nach telefonischer

Anmeldung sind auch individuelle

Absprachen und Führungen möglich.